Zum Inhalt der Seite

250 Demonstranten bekunden Solidarität

Berlin. Am Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf kam es zuletzt in der Silvesternacht zu einem Vorfall, bei dem das Haus mit Böllern attackiert und beschädigt wurde. Schon mehrmals wurden die Heimbewohner von rechten Parolen und Attacken belästigt. Aus Solidarität mit ihnen sind am Sonnabend 250 Menschen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten zogen vom Alice-Salomon-Platz zum U-Bahnhof Neue Grottkauer Straße. Nach Polizeiangaben verlief die Kundgebung friedlich. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2014, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!