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LPG: Wir sind 1500!
Und wie immer gilt: Das Erreichte ist nicht das Erreichbare! Das zeigt ein erster Blick auf die ausgefüllten Bögen unserer Leserbefragung. Die ist abgeschlossen, 3113 Leserinnen und Leser haben sich beteiligt. Jetzt werden die Daten aus den Papierbögen mit den Onlineantworten zusammengeführt, Fehler bereinigt, diverse Abfragen gestellt. Bis zur abschließenden Auswertung werden einige Wochen vergehen. Trotzdem kann man aus einer Teilmenge, nämlich den 2149 online ausgefüllten Fragebögen, erste Erkenntnisse gewinnen. So gaben 14,8 Prozent der dort Teilnehmenden an, Mitglied in unserer Genossenschaft LPG junge Welt eG zu sein. Weitere 18,4 Prozent sind nicht Mitglied, haben aber Interesse an einer Mitgliedschaft. Daraus läßt sich schließen, daß ein Drittel der Leserinnen und Leser nicht nur die Notwendigkeit der Genossenschaft erkennt, sondern auch Interesse an einer Mitgliedschaft hat.
Falls Sie also Mitherausgeber der jungen Welt werden und deren ökonomische Grundlage stabilisieren wollen, werden Sie Mitglied und zeichnen einen oder mehrere Anteile. Ein Anteil kostet 500 Euro und kann auch in Raten (kleinste Teilung: 25 Euro pro Monat) bezahlt werden. Eine Nachschußpflicht oder ähnliche Risiken sind ausdrücklich ausgeschlossen. Ihre Rendite besteht vor allem darin, werktäglich eine druckfrische, linke Tageszeitung mit klarer Haltung am Kiosk oder im Briefkasten vorzufinden. Unterlagen schicken wir Ihnen gerne zu, Sie finden diese aber auch auf unserer Internetseite (www.jungewelt.de/lpg).
Vorstand der Genossenschaft LPG junge Welt eG
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
