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Union und SPD streiten um Bildung und Geld

Berlin. Die Bildungspolitik stand am Freitag im Mittelpunkt der Koalitionsgespräche von Union und SPD. Beide Parteien wollen nach ihren Wahlaussagen mehr Geld in Bildung und Forschung investieren. Nach einem Bericht der Rheinischen Post (Freitagausgabe) hat sich die Union von einer Kindergelderhöhung verabschiedet. Demnach sollen auch die steuerlichen Freibeträge für Kinder nicht angehoben werden. Die von der SPD geforderte Erhöhung des Kinderzuschlags komme ebenfalls nicht, schreibt die Zeitung ohne Angabe von Quellen.

Auch die Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnern mit Ehepaaren sorgt für Streit. Beim Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare könnten sich beide Seiten »mit Sicherheit heute nicht einigen«, so der Unions-Verhandlungsführer und amtierende Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Freitag.

(dpa/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2013, Seite 1, Inland

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