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Kinderlähmung in Syrien ausgebrochen

Genf. Mitten im Bürgerkrieg ist in Syrien die Kinderlähmung ausgebrochen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte am Dienstag, daß die lebensgefährliche Krankheit in bislang zehn von 22 Verdachtsfällen im Nordosten Syriens bestätigt wurde. Es handele sich um das erste Auftauchen dieser von Polioviren verursachten Krankheit in Syrien seit 14 Jahren, erklärte WHO-Sprecher Oliver Rosenbauer. Symptome der Kinderlähmung seien in der Provinz Deir as-Saurbei bei zwölf weiteren Patienten festgestellt worden; die endgültigen Ergebnisse lägen aber noch nicht vor. Die Patienten – alle sind Babys oder Kleinkinder bis zwei Jahre – seien »nicht hinreichend geimpft« worden. Bevor der Krieg vor mehr als zwei Jahren ausbrach, waren in Syrien nahezu alle Kinder gegen Polio immunisiert. Die Krankheit war dort zuletzt 1999 registriert worden. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2013, Seite 6, Ausland

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