Zum Inhalt der Seite

Gbagbo bleibt in Haft

Den Haag. Der ehemalige Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, muß für die Dauer seines Verfahrens vor dem Weltstrafgericht in Haft bleiben. Die Berufungsrichter des Internationalen Strafgerichtshofes lehnten am Dienstag in Den Haag seinen Antrag auf vorläufige Freilassung ab. Gbagbo sitzt seit zwei Jahren im Gefängnis in Den Haag, doch ein Prozeßtermin steht noch nicht fest. Die Richter haben die Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, darunter Mord und Vergewaltigung, noch nicht bestätigt. Der 68jährige ist das erste frühere Staatsoberhaupt, das in Gewahrsam des Strafgerichtshofes ist.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!