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EU erpreßt Ukraine mit Fall Timoschenko

Luxemburg. Die EU will mit der Ukraine nur dann ein wichtiges Assoziierungsabkommen unterzeichnen, wenn zuvor die inhaftierte Oppositionsführerin Julia Timoschenko freikommt. Dies machten die EU-Außenminister am Montag in Luxemburg klar – fünf Wochen vor der geplanten Unterzeichnung in Vilnius (Litauen). »Wir erwarten, daß die Ukraine die kurze noch verbliebene Zeit nutzt, um die letzten Schritte auf dem Weg zu Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu gehen«, sagte Außenminister Guido Westerwelle.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2013, Seite 2, Ausland

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