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Stadtwerke-Skandal: 1,4 Millionen Schaden

Brandenburg/Havel. Der ehemalige Stadtwerke-Chef von Brandenburg/Havel, Wolfgang-Michael Schwarz, soll über drei bis vier Jahre 1,4 Millionen Euro veruntreut haben. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin ermittelt gegen Schwarz unter anderem wegen Untreue und Vorteilsnahme. Wie der Sender RBB am Freitag mitteilte, wird dem 48jährigen vorgeworfen, sich mit Hilfe von Scheinrechnungen die Renovierung des eigenen Hauses finanziert zu haben. Außerdem steht er im Verdacht, große Mengen von Heizöl, die die Stadtwerke lagerten, als verdorben deklariert und über einen Bekannten auf eigene Rechnung verkauft zu haben. Zusätzlich müssen nun 400000 Euro für Gutachten von Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten aufgebracht werden, teilte Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) am Donnerstag mit.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2013, Seite 5, Inland

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