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26.09.2013
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Dachverband fordert Wohnungsprogramm
Dortmund. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe hat von der neuen Bundesregierung ein bundesweites Programm zur Bekämpfung der Wohnungsnot gefordert. Der Dachverband sprach sich am Mittwoch zum Start seiner Bundestagung in Dortmund für verstärkten sozialen Wohnungsbau, Beihilfen bei Mietschulden für sozial Benachteiligte und Preisbremsen bei Neuvermietungen aus. Nach seinen Schätzungen haben 284000 Menschen in Deutschland keine eigene Wohnung. 22000 von ihnen lebten auf der Straße. »Wir gehen davon aus, daß es bis 2016 eine dramatische Entwicklung mit einem Anstieg um 30 Prozent auf 380000 Wohnungslose geben wird«, sagte der Bundesvorsitzende Winfried Uhrig. Schon heute fehlten preiswerte Wohnungen, vor allem Single-Wohnungen. Es gebe zu wenig sozialen Wohnungsbau und zu viele Bestandsverkäufe aus öffentlicher Hand. (dpa/jW)
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