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Pharmaindustrie schraubt Preise hoch

Berlin. Die Preise für Arzneimittel sind oft viel zu hoch. Dies wird im aktuellen Arzneiverordnungsreport festgestellt, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Gegen Volkskrankheiten bringe die Pharmaindustrie immer wieder neue Mittel auf den Markt – viele helfen allerdings nicht viel besser als ältere, meinen die Autoren des Reports. Allein 2,5 Milliarden Euro hätten gespart werden können, wenn man auf teure sogenannte Analog-Präparate verzichtet hätte, die nur geringfügig anders wirken als frühere Mittel. Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen sind im vergangenen Jahr insgesamt um 2,6 Prozent auf 30,6 Milliarden Euro gestiegen.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2013, Seite 4, Inland

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