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PKK stoppt Rückzug der Guerilla

Ankara. Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat ihren im Mai begonnenen Rückzug der Guerilla aus der Türkei gestoppt. Das bestätigte PKK-Führungskader Cemil Bayik am Donnerstag. Der Grund dafür sei, daß die türkische Regierung sich auf einen neuen Krieg vorbereite, anstatt auf den Waffenstillstand der PKK mit der Einleitung demokratischer Reformen zu antworten. Der Stopp des Abzuges bedeutet nicht zugleich eine Rückkehr zum bewaffneten Kampf, vielmehr wollen die Guerillakämpfer nun in Verteidigungsposition weitere Schritte des Staates abwarten. Im Falle eines türkischen Angriffs würden die bereits in den Nordirak abgezogenen Kämpfer in die Türkei zurückkehren, sagte Bayik.

Nick Brauns
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2013, Seite 2, Ausland

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