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Erstmals weniger Riester-Verträge

Berlin. Die Zahl der staatlich geförderten Riester-Rentenverträge zur privaten Altersvorsorge ist erstmals seit dem Start im Jahr 2001 zurückgegangen. Ende März gab es mit etwa 15,65 Millionen Verträgen rund 27000 weniger als Ende 2012. Das geht aus Zahlen des Bundesarbeitsministeriums für das erste Quartal 2013 hervor. Ein Sprecher des Arbeitsministeriums erklärte die Entwicklung mit einer »gewissen Marktsättigung«. Einen anderen Grund für den Rückgang sieht der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag Matthias W. Birkwald: »Die sinkenden Neuabschlüsse und die steigende Zahl der ruhenden Verträge zeigt: Viele Menschen mit geringem Haushaltseinkommen können sich die private Vorsorge einfach nicht mehr leisten.«

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2013, Seite 4, Inland

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