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Schächtung

Als »völlig inakzeptabel«, hat Jigal Palmor, ein Sprecher des israelischen Außenministeriums, am Montag die Entscheidung des polnischen Parlaments bezeichnet, »ein Gesetz zurückzuweisen, das die koschere Schlachtung in Polen erlaubt« hätte. Das Parlament hatte am Freitag eine Gesetzesinitiative der Regierung abgelehnt, das die Schächtung in Schlachthöfen erlaubt hätte. Palmor sieht die Wiederbelebung des jüdischen Lebens in Polen schwer beschädigt. Vertreter der jüdischen Gemeinde in Polen hatten den Parlamentsbeschluß als heuchlerisch und diskriminierend gegenüber den jüdischen und muslimischen Minderheiten bezeichnet, der Jüdische Weltkongreß sprach von einem »Schlag ins Gesicht« für die Minderheiten. Das oberste Gericht Polens hatte die rituelle Art der Schlachtung im November auf Druck von Tierschutzgruppen verboten. Bei der Schächtung wird dem Tier ohne Betäubung die Kehle durchgeschnitten, es blutet aus. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2013, Seite 12, Feuilleton

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