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Panzerdeal mit den Saudis wohl geplatzt

Berlin. Der milliardenschwere Verkauf Hunderter Panzer des deutschen Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann an Saudi-Arabien steht einem Zeitungsbericht zufolge vor dem Scheitern. Saudi-Arabien verhandele statt dessen jetzt mit dem US-Rüstungskonzern General Dynamics, der bereits Infrastruktur im Land habe, berichtete das Handelsblatt am Freitag. Ursprünglich wollte Saudi-Arabien 270 häuserkampftaugliche Leopard-2-Panzer im Wert von mindestens fünf Milliarden Euro kaufen. Opposition und Kirchen hatten sich vehement dagegen ausgesprochen. Die Entscheidung über das seit zwei Jahren geplante Geschäft war von der Bundesregierung auf die Zeit nach der Bundestagswahl verschoben worden. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2013, Seite 4, Inland

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