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Solarworld: Weiter für ­Strafzölle

Bonn. Solarworld-Chef Frank Asbeck hat sich vehement dafür ausgesprochen, an Strafzöllen auf chinesische Solarprodukte festzuhalten. »Sonst rollt Peking eine Industrie nach der anderen auf. Zuerst Solar, dann Maschinenbau, Telekommunikation und die Autobranche«, sagte Asbeck der Süddeutschen Zeitung vom Samstag. China finanziere seit drei Jahren Verkaufspreise unter den Herstellungskosten. Das seien »illegale Methoden«, so Asbeck. »China raubt unsere Industrien.«

Die EU wirft chinesischen Solaranlagenherstellern vor, ihre Produkte unter Marktwert zu verkaufen. Anfang Juni verhängte die EU-Kommission deshalb temporäre Strafzölle. Darauf antwortete China mit Ermittlungen wegen Dumpings bei europäischen Stahlrohren, speziellen Chemieprodukten und sogar Wein.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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