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Keine Zeltstadt für Flüchtlinge

Hamburg. Die in Hamburg gestrandeten Flüchtlinge aus Libyen werden vorläufig doch weiter in der evangelischen St.-Pauli-Kirche übernachten. Eine zunächst geplante Zeltstadt um das Gotteshaus herum wird nicht errichtet. Das sagte Pastor Sieghard Wilm am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Kirchengemeinderat hatte sich auf einer Sondersitzung am Montag abend gegen das Projekt ausgesprochen. In der Nacht zum Dienstag schliefen rund 80 Flüchtlinge in der Kirche. Um den Afrikanern dennoch zu helfen, will die Gemeinde auf unbefristete Zeit das Kirchengebäude als Nachtlager zur Verfügung stellen. Außerdem solle ein Container mit Duschen und Toiletten aufgestellt werden. Die Menschen waren vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in dem nordafrikanischen Land geflohen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2013, Seite 5, Inland

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