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Serbien wirft EU Erpressung vor

Belgrad. Im Streit um die ehemalige serbische Provinz Kosovo hat Serbiens Präsident Tomislav Nikolic der Bundesregierung »Erpressung« vorgeworfen. Vor einem Belgrad-Besuch von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte Nikolic am Freitag im TV-Sender Prvas: »Das Kosovo geben wir nicht her!« Westerwelle hält sich von Sonntag an zu einem zweitägigen Besuch in Serbien und im Kosovo auf. Der Vizesprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, sagte, Ziel sei, das vor einem Monat unter EU-Vermittlung erzielte Normalisierungsabkommen zwischen beiden Seiten jetzt »kurzfristig mit einem konkreten Zeitplan zu versehen«.

Auch der einflußreiche serbisch-orthodoxe Bischof Amfilohije bekräftigte seinen Widerstand. »Das ist kein Abkommen, das ist ein Diktat, das ist Gewalt«, zitierten ihn serbische Medien. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2013, Seite 7, Ausland

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