-
17.05.2013
- → Inland
Strafzahlung wegen Scheinwerkverträgen
Stuttgart/Neckarsulm. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche des Kaufland-Konzerns wegen illegaler Scheinwerkverträge in drei Logistikzentren eingestellt. Die Kette habe sich im Gegenzug bereit erklärt, mehrere Millionen Euro zu zahlen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft und bestätigte einen Bericht des Handelsblatts (Donnerstagausgabe).
Die Scheinwerkverträge ermöglichten der Kette den Angaben zufolge, Mitarbeiter unter Tariflohn zu bezahlen. Außerdem konnten so Sozialversicherungsbeiträge »gespart« werden. Mit der Zahlung werde der angenommene Schaden wieder gutgemacht, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. (dpa/jW)
Die Scheinwerkverträge ermöglichten der Kette den Angaben zufolge, Mitarbeiter unter Tariflohn zu bezahlen. Außerdem konnten so Sozialversicherungsbeiträge »gespart« werden. Mit der Zahlung werde der angenommene Schaden wieder gutgemacht, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland