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Jüdischer Weltkongreß kritisiert Orban

Budapest. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat den zunehmenden Antisemitismus in seinem Land scharf verurteilt. Judenfeindlichkeit sei »nicht akzeptabel und nicht hinnehmbar«, sagte Orban beim Treffen des Jüdischen Weltkongresses (WJC) am Sonntag abend in Budapest. Die größte Forderung der jüdischen Würdenträger enttäuschte Orban jedoch: Er rang sich nicht zu einer ausdrücklichen Verurteilung der rechtsextremen Partei Jobbik durch, wie sie der Weltkongreß gefordert hatte. Der Jüdische Weltkongress kritisierte Orban: Er habe sich dem wahren Problem nicht gestellt, nämlich der Bedrohung durch Antisemiten im allgemeinen und durch die Partei Jobbik im besonderen.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2013, Seite 2, Ausland

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