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Regierung in Paris kippt Defizitziele

Paris. Frankreich kommt mit dem Abbau der Staatsverschuldung nur langsam voran. Wegen der Wirtschaftsflaute verschob das Land am Mittwoch seine Ziele um ein Jahr. Wie aus den neuen Haushaltsplanungen hervorging, wird das Defizit in diesem Jahr bei 3,7 Prozent liegen. Die Maastricht-Obergrenze soll mit 2,9 Prozent der Wirtschaftsleistung nun erst 2014 und damit ein Jahr später als geplant erfüllt werden. Die EU-Vorgabe liegt bei drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Frankreich droht zur Sorge seiner europäischen Partner und des Internationalen Währungsfonds, in die Rezession abzugleiten.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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