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Tödliche Unruhen in Myanmar

Yangun. Bei den Unruhen in der Stadt Meiktila in Myanmar sind nach jüngsten Angaben mindestens 32 Menschen getötet worden. In den Trümmern niedergebrannter Häuser seien 21 weitere Leichen gefunden worden, teilte das Informationsministerium am Samstag mit. Fast 9000 Menschen seien auf der Flucht vor der Gewalt. Zuvor war von elf Toten die Rede gewesen. Ein Regierungsvertreter sagte, es müsse mit weiteren Toten gerechnet werden. Die Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen in Meiktila hatten nach Angaben der örtlichen Behörden am Mittwoch begonnen, nachdem es in dem Geschäft eines Muslims zu einem Streit des Besitzers mit Kunden gekommen war. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2013, Seite 6, Ausland

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