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Terrorvorwürfe gegen Salafisten

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen vier inhaftierte Salafisten wegen des Verdachts eines geplanten Attentats auf den Vorsitzenden der Partei Pro NRW aufgenommen. Die Hauptvorwürfe lauten: Verdacht der Bildung einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Verabredung zum Mord, teilte ein Sprecher am Montag in Karlsruhe mit. Die Bundesanwälte gehen davon aus, daß sich die Männer »zu einer konspirativen Gruppierung zusammengeschlossen haben, um aus einer militant-islamistischen Einstellung heraus Sprengstoff- und Schußwaffenanschläge auf Mitglieder der Partei Pro NRW zu verüben«. Die vier Männer – zwei türkischstämmige Deutsche, ein Albaner und ein Deutscher – waren in der vergangenen Woche in Nordrhein-Westfalen festgenommen worden und sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2013, Seite 1, Inland

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