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Früherer Juntachef verurteilt

Buenos Aires. Der argentinische Exmilitärmachthaber Reynaldo Bignone ist wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein weiteres Mal zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Auch vier mitangeklagte frühere Offiziere erhielten bei dem Verfahren vor einem Bundesgericht am Dienstag lebenslange Haftstrafen, wie das Justizinformationszentrum des Obersten Gerichtshofs mitteilte. In dem Prozeß ging es um das geheime Straf- und Folterlager Campo de Mayo, eines der größten in den Zeiten der Militärdiktatur von 1976 bis 1983. Gegen den 85jährigen Bigone wurden bereits eine weitere lebenslange Haftstrafe wegen Menschenrechtsverletzungen sowie zwei Strafen von 15 und 25 Jahren Gefängnis verhängt.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2013, Seite 6, Ausland

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