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Verfahren gegen Richter eingestellt

Augsburg/Hamburg. Die Augsburger Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen einen Nürnberger Amtsrichter und den Leiter des Bayreuther Bezirkskrankenhauses wegen des Verdachts der schweren Freiheitsberaubung des Kaufmanns Gustl Mollath eingestellt. Das teilte Mollaths Anwalt Gerhard Strate am Mittwoch mit. Strate hatte im Januar Strafanzeige erstattet, weil die von dem betroffenen Richter 2004 zwangsweise angeordnete Unterbringung Mollaths für mehrere Wochen in eine Klinik in Erlangen und später in Bayreuth seiner Auffassung nach verfassungswidrig ist. Der 56jährige hatte Schwarzgeldgeschäfte bei der Hypovereinsbank angeprangert, in die seine Ehefrau verwickelt gewesen sein soll. Inzwischen stellten sich die vom Gericht als Hirngespinste abgetanen Vorwürfe als wahr heraus.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2013, Seite 4, Inland

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