Zum Inhalt der Seite

E.on-Regionaltochter geht an Kommunen

Weimar. Die Thüringer Kommunen können die Regionaltochter des Energieversorgers E.on übernehmen. Das Landesverwaltungsamt gab am Dienstag grünes Licht. Dem Vorsitzenden des Zweckverbands, Frank Rostek, seien die Genehmigungsbescheide übergeben worden, teilte die Behörde mit. Zugleich genehmigte das Amt auch die erforderlichen Einzelkredite. Die E.on Thüringen gehöre damit mehrheitlich den Städten und Gemeinden im Freistaat.

Der Deal gilt als einer der größten Verkäufe auf dem Energiemarkt seit Jahren. Mit dem Geschäft im Volumen von mehr als 900 Millionen Euro entsteht das größte kommunale Energieunternehmen Deutschlands.

Die Kommunen hielten bereits etwa 47 Prozent der Anteile an E.on Thüringen. Vor einigen Wochen hatte der Energiekonzern mit einem von den Kommunen gegründeten Zweckverband einen Kaufvertrag über 43 Prozent der Gesamtanteile unterzeichnet. E.on wollte vorerst rund zehn Prozent am Gesamtunternehmen behalten. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!