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Gefechte in Damaskus

Amman. In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind die Gefechte zwischen Aufständischen und Regierungseinheiten wieder aufgeflammt. Die Opposition sprach am Mittwoch von einer Offensive gegen die Getreuen von Präsident Baschar Al-Assad. Der zentrale Abbasid-Platz und eine wichtige Durchfahrtsstraße wurden geschlossen. Rebellen beschossen Straßensperren mit Granaten. Teile der Stadt seien zu einem Schlachtfeld geworden, sagte ein Aufständischer. Der staatliche syrische Rundfunk meldete, die Armee habe in einigen Bezirken ihre Einsätze gegen Rebellen fortgesetzt. Anwohner berichteten von Explosionen im Osten und Norden der Hauptstadt.

In Palmyra, 220 Kilometer nordöstlich von Damaskus, sprengte sich Oppositionsangaben zufolge ein Attentäter in einem Auto auf dem Gelände des Geheimdienstes in die Luft. Unter den Opfern seien Sicherheitskräfte und Angehörige von regierungstreuen Milizen. Teile des Komplexes seien durch die Explosion zerstört worden.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2013, Seite 6, Ausland

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