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Ver.di droht mit Warnstreiks

Berlin. Rund eine Woche vor Beginn der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder droht die Gewerkschaft Verdi mit raschen Warnstreiks. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp kündigte am Dienstag abend in Berlin an, am 1. Februar streiken zu wollen, wenn die Verhandlungen für rund eine Million Angestellte, die am Donnerstag beginnt, zu keinem Ergebnis führen sollte. Rund 200000 Lehrer seien als Tarifangestellte zu Arbeitsniederlegungen berechtigt. Warnstreiks könne es auch in Uni-Kliniken, statistischen Ämtern oder Straßenmeistereien geben. Die Gewerkschaft verlangt 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitgeber lehnen die Forderung als überzogen ab. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2013, Seite 5, Inland

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