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22.01.2013

Dritte Orte

Wirtschaft als das Leben selbst

Von Helmut Höge
Womöglich unter dem Eindruck des Erfolgsfilms »Der dritte Mann« (1949) prägte der Soziologe Ray Oldenburg den Begriff vom »dritten Ort« für öffentliche Plätze, an denen Leute sich vorübergehend zu Hause fühlen. Er verband dies mit Kritik an Einkaufszentren und Schnellrestaurants, die er mit den guten alten Tante-Emma-Läden und Eckkneipen verglich. Überträgt man diese nostalgische Draufsicht auf die Prostitution, haben Großbordelle (Laufhäuser) heute jene verrufenen ...

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