Zum Inhalt der Seite

Neonaziüberfall in Bochum

Bochum. Am Dienstag mittag wurden sechs junge Frauen und Männer vor dem S-Bahnhof Bochum-Langendreer in Nord­rhein-Westfalen mit Schlagwaffen schwer verletzt. Unter den Angreifern war laut einer Pressemitteilung der Initiative »Langendreer gegen Nazis« vom Mittwoch ein einschlägig bekannter Neonazi aus Gelsenkirchen. Die Initiative erklärte, daß das der vierte Vorfall mit rechtem Hintergrund innerhalb weniger Tage an dem Bahnhof gewesen sei. Zeugen werden gebeten, sich zu melden: Initiative@Langendreer-gegen-nazis.de. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.12.2012, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!