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Bahn AG droht ­Schienenkartell

Hamburg. In den Verhandlungen um Schadensersatz im Schienenkartell-Fall erhöht die Deutsche Bahn den Druck. So wolle der Konzern vier Unternehmen notfalls auf Entschädigung in dreistelliger Millionenhöhe verklagen, die über Jahre Preise und Mengen für Gleise und Weichen abgesprochen hatten, darunter ThyssenKrupp und Voestalpine, berichtet der Spiegel. Insider gehen davon aus, daß dem Konzern 500 Millionen Euro Schaden entstanden ist. Diese Summe könnte die Bahn einfordern. Das Kartell war 2011 aufgeflogen, im vergangenen Juli verhängte das Bundeskartellamt Bußgelder in Höhe von 124,5 Millionen Euro.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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