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Weniger Staatsnähe im SWR-Rundfunkrat

Mainz. Der Südwestrundfunk (SWR) soll politisch unabhängiger werden. »Vertreter der Landesregierungen werden nicht mehr dem Rundfunkrat angehören«, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) am Dienstag in Mainz bei der Vorstellung des Entwurfs für einen neuen SWR-Staatsvertrag. Insgesamt solle die Gremienarbeit transparenter werden, etwa durch öffentliche Sitzungen des Rundfunkrats.

Der freie Platz für Rheinland-Pfalz werde von einem Vertreter der Sinti und Roma übernommen, kündigte Beck an. Laut der baden-württembergischen Staatsministerin Silke Krebs (Grüne) erhalten auch muslimische Verbände einen Platz in dem Gremium, die christlichen Kirchen hingegen sollen einen Platz verlieren. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2012, Seite 15, Medien

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