-
07.11.2012
- → Inland
Neonazis attackieren Lausitzer Rundschau
Spremberg. Die Lokalredaktion der Lausitzer Rundschau in Spremberg (Spree-Neiße) ist erneut von mutmaßlichen Rechtsradikalen attackiert worden. Am Montag entdeckte eine Mitarbeiterin vier Aufkleber am Haus, auf denen vermummte Neonazis vor dem Bismarckturm in Spremberg zu sehen sind, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Vor einigen Monaten hatte ein Redakteur über eine dortige Feier von Neonazis berichtet. In der Vergangenheit war die Redaktion mehrfach Ziel von Rechtsradikalen, nachdem Journalisten kritisch über die Neonaziszene berichtet hatten. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland