Zum Inhalt der Seite

Reiseerleichterungen für Kubaner

Havanna. Das Reisen soll für die Kubaner zukünftig leichter werden. Das kündigte die Regierung von Raúl Castro am Dienstag in der Zeitung Granma an. Ab dem 14. Januar soll es demnach keine Pflicht mehr geben, eine Ausreisegenehmigung zum Verlassen des Landes zu beantragen. Allein mit einem gültigen Paß und einem gegebenenfalls notwendigen Einreisevisum des Ziellandes sollen Kubaner das Land verlassen können. Zugleich verlängerte die Regierung damit die Aufenthaltsdauer im Ausland. Statt wie bisher maximal elf Monate verreisen zu dürfen, sind zukünftig 24 Monate erlaubt, wobei die Frist überdies verlängert werden kann.

Die Lockerungen bleiben den Angaben zufolge in einigen Bereichen eingeschränkt. Um welche es sich dabei handeln wird, wurde zunächst nicht näher bekannt.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2012, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!