-
17.10.2012
- → Inland
Prozeß um Nürburgring-Affäre
Koblenz. Vor dem Landgericht Koblenz hat am Dienstag der Prozeß gegen den früheren rheinland-pfälzischen Finanzminister Ingolf Deubel (SPD) wegen der sogenannten Nürburgring-Affäre begonnen. Dem 62jährigen wird von der Staatsanwaltschaft Untreue im Zusammenhang mit der gescheiterten Privatfinanzierung eines Freizeitparks an der berühmten Rennstrecke vorgeworfen. Neben dem Exfinanzminister sitzen noch fünf Manager auf der Anklagebank, die in das Geschehen verwickelt waren.
Deubel war im Juli 2009 wegen der gescheiterten Privatfinanzierung als Finanzminister zurückgetreten. Im Juli dieses Jahres meldete die Nürburgring GmbH als Verpächterin der Formel-1-Rennstrecke und des Freizeitparks in der Eifel Insolvenz an. (AFP/jW)
Deubel war im Juli 2009 wegen der gescheiterten Privatfinanzierung als Finanzminister zurückgetreten. Im Juli dieses Jahres meldete die Nürburgring GmbH als Verpächterin der Formel-1-Rennstrecke und des Freizeitparks in der Eifel Insolvenz an. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland