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Daimler bleibt auf EADS-Ausstiegskurs

Frankfurt/Main. Der Automobilbauer Daimler will ungeachtet der geplatzten Fusion des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns mit BAE Systems seine EADS-Anteile verkaufen. »Wir streben weiter an, unseren Anteil an EADS in diesem Jahr weiter zu reduzieren«, sagte ein Daimler-Sprecher am Mittwoch.

Der Stuttgarter Konzern hält direkt und indirekt rund 22,5 Prozent am Airbus-Mutterkonzern, möchte seinen direkten Anteil in Höhe von 15 Prozent jedoch halbieren und an den Bund beziehungsweise an die staatliche Förderbank KfW veräußern. In die Verhandlungen über die Reduzierung des Anteils war die Nachricht über das Fusionsvorhaben der beiden europäischen Rüstungskonzerne geplatzt.

(Reuter/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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