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Ermittlungen gegen Pastörs

Schwerin. Der NPD-Fraktionsvorsitzende im Schweriner Landtag, Udo Pastörs, muß sich eventuell erneut wegen einer Hetzrede juristisch verantworten. Peter Heinemann, der Sohn des dritten Bundespräsidenten Gustav Heinemann, hatte im Juni bereits einen Strafantrag gegen Pastörs eingereicht, wie ein Sprecher der Schweriner Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Gegen den Fraktionsvorsitzenden werde wegen des Verdachts auf Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ermittelt. Pastörs hatte in einer Landtagssitzung behauptet, alle Bundespräsidenten bis auf Theodor Heuss seien Mitglieder der NSDAP und meist glühende Anhänger von Adolf Hitler gewesen. Heinemann hatte nach Angaben seines Sohnes aber aktiv Widerstand gegen Hitler geleistet.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2012, Seite 2, Inland

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