Zum Inhalt der Seite

Wehrbeauftragter will Kampfdrohnen

München. Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), hat sich für die Anschaffung bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr ausgesprochen. Die umstrittenen Waffen könnten die Sicherheit von Soldaten der Bundeswehr bei Auslandseinsätzen wie in Afghanistan erhöhen, sagte Königshaus der Süddeutschen Zeitung (Montagsausgabe). Der Haushaltsausschuß des Bundestags nimmt in dieser Woche seine Beratungen über den Etat der Bundeswehr für 2013 auf. Dabei dürfte auch erörtert werden, wie der künftige Einsatz von Drohnen in Afghanistan gesichert werden kann. Die Bundeswehr hat in jüngster Zeit wiederholt den Wunsch nach einer Bewaffnung der Drohnen geäußert. Die Waffensysteme sind umstritten, weil sie zum Beispiel von den USA in Afghanistan und Pakistan, aber auch im Jemen genutzt werden, um mutmaßliche Terroristen zu töten. Immer wieder werden bei diesen Einsätzen auch unbeteiligte Zivilisten getötet. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2012, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!