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FDP gegen Hilfe für P+S Werften

Berlin. FDP und Steuerzahlerbund lehnen weitere staatliche Hilfen für die zahlungsunfähigen P+S Werften in Stralsund und Wolgast ab. Bundestagsvizepräsident und FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms betonte, solche Unterstützung führe immer zu Wettbewerbsverzerrungen, weil die Unternehmen, die nichts bekämen, »benachteiligt werden und dann selbst in Not kommen können«.

Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, sagte am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur dapd, die Krise der Werften sei »Folge eines Managementproblems«. Entsprechende Fehler müßten im Insolvenzverfahren aufgearbeitet werden. Am Mittwoch hatte der Geschäftsführer der P+S Werften beim Amtsgericht Stralsund den Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2012, Seite 4, Inland

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