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Migrantinnen ­unterversorgt

Berlin. Berliner Kliniken und Beratungsstellen schlagen Alarm, da schwangere Migrantinnen ohne Krankenversicherung nicht ausreichend gesundheitlich versorgt sind. Es fehle an Entbindungsplätzen, wie dieser Tage das Büro für medizinische Flüchtlinghilfe (Medibüro) berichtete.

Das Medibüro finanziert aus Spendenmitteln medizinische Behandlungen und Krankenhausauftenthalte für Migranten. Die Einlösung des Rechts auf Gesundheitsversorgung könne jedoch »nicht Aufgabe und Verantwortung zivilgesellschaftlicher Initiativen sein«, erklärte die Initiative. Vielmehr müsse die Politik endlich für den regulären Zugang aller zur Gesundheitsversorgung sorgen.

(jW)

www.medibuero.de
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2012, Seite 15, Feminismus

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