Zum Inhalt der Seite

Windkraft Ost/West

Wegen massiver Probleme beim Ausbau der Windenergie in der Nordsee interessieren sich Investoren zunehmend für Anlagen in der Ostsee, erklärte der Vorstandschef des Netzbetreibers 50 Hertz, Boris Schucht, in dieser Woche am Rande einer Energiekonferenz in Berlin: »Wir sehen eine Verlagerung von der Nordsee hin zur Ostsee.« In den kommenden zehn Jahren werde die Leistung der Anlagen im Osten wohl auf 2000 bis 3000 Megawatt erhöht. Das entspräche der Leistung von zwei bis drei Atomkraftwerken. Zur Zeit kommen die in der Ostsee installierten Anlagen auf 50 Megawatt. Die ehemalige Vattenfall-Tochter 50 Hertz ist für das ostdeutsche Höchstspannungsnetz zuständig. In der Nordsee sind die Windbedingungen besser als in der Ostsee, aber der zuständige Netzbetreiber Tennet aus den Niederlanden kommt mit dem Anschluß nur schleppend voran. Es drohen Verzögerungen bei der Anbindung von Offshore-Anlagen wie dem RWE-»Windpark Nordsee Ost« vor Helgoland. (Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 30.08.2012, Seite 15, Natur & Wissenschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!