-
16.08.2012
- → Ausland
Chilenische Schüler besetzen Schulen
Santiago. Chilenische Schüler haben am Dienstag aus Protest gegen die Bildungspolitik in ihrem Land Schulen besetzt und den Verkehr in Santiago blockiert. Mehrere besetzte Gebäude wurden von Bereitschaftspolizisten geräumt. Mindestens sieben Schulen in der Hauptstadt blieben aber besetzt. Der Bürgermeister Santiagos, Pablo Zalaquett, drohte demonstrierenden Schülern die Aufkündigung ihrer Stipendien an. Während andere Bürgermeister das als Machtmißbrauch kritisierten, erhielt Zalaquett Unterstützung von Bildungsminister Harald Beyer. »Ich denke, es ist vernünftig, daß ein Bürgermeister mit begrenzten Mitteln diese für Schüler verwendet, die sich ihrer Schulausbildung verpflichtet zeigen«, sagte der Minister. »Wir müssen auf das Recht auf Bildung aufpassen.«
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland