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Vorwürfe gegen ­Norwegens Behörden

Oslo. Eine norwegische Untersuchungskommission hat den Behörden des Landes eine Mitschuld für die tödlichen Anschläge von Anders Behring Breivik gegeben. Das Bombenattentat in Oslo hätte verhindert werden können, wenn bereits gebilligte Sicherheitsmaßnahmen effektiver umgesetzt worden wären, hieß es in dem am Montag vorgelegten Bericht. Hätte die Polizei schneller reagiert, hätte sie zudem den Amoklauf Breiviks auf der Ferieninsel Utöya früher stoppen können. Anschuldigungen erhob die Kommission auch gegen den norwegischen Geheimdienst. Dieser hätte mehr tun können, um den Rechtsextremisten noch vor der Tat aufzuspüren. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2012, Seite 6, Ausland

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