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US-Exporte leiden unter Krisenfolgen

Washington. Die US-Unternehmen bekommen die Krise in Westeuropa immer stärker zu spüren. Ihre Exporte von Waren und Dienstleistungen in die Europäische Union brachen im April um 11,1 Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar ein, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Die EU ist der zweitgrößte Markt für die US-Exporteure. Die Ausfuhren nach China gingen sogar um 14 Prozent zurück.

Die Importe übertrafen die Exporte um rund 50 Milliarden Dollar. Das Handelsbilanzdefizit verringerte sich damit zwar um 4,9 Prozent. Aber weil die USA stets mehr konsumieren als produzieren, sind sie auf ausländisches Kapital angewiesen, um diese Lücke zu schließen.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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