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Bankenabgabe bleibt unter Erwartungen

Frankfurt/Main. Die Einnahmen aus der Bankenabgabe bleiben deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) teilte am Montag mit, insgesamt seien im vergangenen Jahr 590 Millionen Euro zusammengekommen. Grund für die eher geringe Summe seien die »aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen«. Ursprünglich hatte die Bundesregierung mit Einnahmen von mehr als einer Milliarde pro Jahr gerechnet. Die Bankenabgabe wird seit Anfang 2011 erhoben. Das Geld fließt in den sogenannten Restrukturierungsfonds, mit dem kriselnde Banken vor dem Zusammenbruch gerettet werden können. Größere Institute werden stärker belastet als kleinere; Institute mit einer Bilanzsumme von bis zu 300 Millionen Euro sind von der Abgabe ausgenommen. Das sind vor allem Sparkassen und Volksbanken. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2012, Seite 1, Inland

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