-
15.05.2012
- → Ausland
Pakistaner fliehen vor Kämpfen
Peshawar. Angesichts der Kämpfe zwischen pakistanischen Regierungstruppen und Aufständischen in der Grenzregion zu Afghanistan haben mehrere hunderttausend Pakistaner die Flucht ergriffen. Allein in dem Lager Jalozai nordwestlich von Peshawar seien 264253 Vertriebene registriert worden, sagte der Lagerverwalter Noor Akbar am Montag. Rund 500 Familien träfen dort zur Zeit täglich ein.
Die Hilfsorganisation Save the Children veranschlagt die Zahl der Flüchtlinge auf rund eine halbe Million. Eine Sprecherin der Organisation verwies darauf, daß nicht alle Flüchtlinge in Lager kämen, um sich registrieren zu lassen und Hilfe zu beantragen. Die Offensive der Regierungstruppen gegen die fundamentalistische Gruppe Lashkar-e-Islam und gegen pakistanische Taliban hatte im Januar begonnen, seitdem sind immer mehr Menschen auf der Flucht.
(AFP/jW)
Die Hilfsorganisation Save the Children veranschlagt die Zahl der Flüchtlinge auf rund eine halbe Million. Eine Sprecherin der Organisation verwies darauf, daß nicht alle Flüchtlinge in Lager kämen, um sich registrieren zu lassen und Hilfe zu beantragen. Die Offensive der Regierungstruppen gegen die fundamentalistische Gruppe Lashkar-e-Islam und gegen pakistanische Taliban hatte im Januar begonnen, seitdem sind immer mehr Menschen auf der Flucht.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland