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02.05.2012
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Länderübergreifend gegen Boko Haram
N’Djamena. Mit Blick auf die für zahlreiche Anschläge in Nigeria verantwortliche Sekte Boko Haram wollen fünf west- und zentralafrikanische Staaten ihre Zusammenarbeit für die Sicherheit in der Region ausbauen. Die Staatschefs von Nigeria, Niger, Kamerun, dem Tschad und der Zentralafrikanischen Republik vereinbarten am Montag in der tschadischen Hauptstadt N’Djamena eine Reaktivierung der 1998 gegründeten multinationalen Sicherheitstruppe der Kommission des Tschad-See-Beckens (CBLT), wie aus einer Erklärung hervorgeht. In dem Dokument wird Boko Haram nicht erwähnt, Teilnehmer verwiesen jedoch auf den Zusammenhang. Erst am Montag hatte ein Selbstmordattentäter bei einem Anschlag auf einen Polizeikonvoi im Osten des Landes zehn Menschen mit in den Tod gerissen. Die Polizei schrieb die Tat Boko Haram zu. Am Sonntag waren bei Anschlägen auf Kirchen in Kano und Maiduguri im Norden des Landes mindestens 23 Menschen getötet worden.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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