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US-Geheimbericht zu NSU-Mord Fälschung?

Hamburg. Ein angeblicher US-Geheimdienstbericht, wonach ein Team aus deutschen und amerikanischen Agenten Zeuge des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter gewesen sein könnte, hat sich offenbar als Fälschung entpuppt. Das berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel am Sonntag. Die Beamtin war im April 2007 in Heilbronn mutmaßlich von Terroristen der Neonazizelle »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) erschossen worden.

Das Magazin Stern hatte Ende 2011 Passagen eines angeblichen Observa­tionsprotokolls des US-Militärgeheimdiensts »Defense Intelligence Agency« (DIA) veröffentlicht. Der Spiegel berichtete nun, aus den Ermittlungsakten, die dem Untersuchungsausschuß im Bundestag vorlägen, werde deutlich, »daß die US-Regierung von einer Fälschung ausgeht«.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2012, Seite 2, Inland

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