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91 Prozent beklagen hohe Lohnspreizung

Berlin. 91 Prozent der Deutschen halten einer Umfrage zufolge die Lohnunterschiede zwischen Spitzen- und Geringverdienern für zu groß. Dies ergab das neueste monatliche »Sozialbarometer« der Arbeiterwohlfahrt (AWO), das am Montag veröffentlicht wurde. Nur sieben Prozent befanden die Unterschiede für noch akzeptabel. Der Bundesvorsitzende der AWO, Wolfgang Stadler, zeigte sich besorgt: »Die wachsende Ungleichheit gefährdet den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft.« Er forderte einen gesetzlichen Mindestlohn und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Für die Studie hatte TNS-Infratest 1000 Menschen befragt.

(dapd/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2012, Seite 4, Inland

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