-
29.03.2012
- → Inland
Studie: Mindestlohn kostet keine Jobs
Nürnberg. Der Mindestlohn hat einer Studie zufolge keine Arbeitsplätze auf dem Bau gekostet. Der große Stellenabbau in der Branche seit Mitte der 90er Jahre sei vor allem auf das Ende des Baubooms nach dem Anschluß der DDR an die Bundesrepublik zurückzuführen, ergab eine Studie von drei Forschungsinstituten, unter anderem dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. In einer Pressemitteilung vom Mittwoch erklärten die Institute, daß der 1997 eingeführte Mindestlohn nicht am Arbeitsplatzabbau schuld sei. Die Übertragung der Ergebnisse auf andere Wirtschaftszweige oder einen branchenübergreifenden Mindestlohn sei allerdings nur bedingt möglich, hieß es weiter.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland