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NSU plante Mord an Asylbewerbern

Jena. Der Rechtsextremist Uwe Mundlos soll Anfang der 90er Jahre einen Anschlag auf ein Asylbewerberheim in Jena geplant haben. Ein früherer NPD-Funktionär aus der thüringischen Stadt habe sich Anfang Dezember 2011 beim Bundeskriminalamt gemeldet und davon erzählt, berichtet das Magazin Focus in seiner heutigen Ausgabe. Der Mann habe angegeben, gemeinsam mit Mundlos das Asylbewerberheim ausgespäht zu haben. Dabei seien auch Fotos gemacht und die Zeitpläne des Wachdienstes notiert worden. Mundlos hätte bei einem Anschlag auch Tote und Verletzte in Kauf genommen, heißt es. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2012, Seite 5, Inland

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