-
12.03.2012
- → Inland
NSU plante Mord an Asylbewerbern
Jena. Der Rechtsextremist Uwe Mundlos soll Anfang der 90er Jahre einen Anschlag auf ein Asylbewerberheim in Jena geplant haben. Ein früherer NPD-Funktionär aus der thüringischen Stadt habe sich Anfang Dezember 2011 beim Bundeskriminalamt gemeldet und davon erzählt, berichtet das Magazin Focus in seiner heutigen Ausgabe. Der Mann habe angegeben, gemeinsam mit Mundlos das Asylbewerberheim ausgespäht zu haben. Dabei seien auch Fotos gemacht und die Zeitpläne des Wachdienstes notiert worden. Mundlos hätte bei einem Anschlag auch Tote und Verletzte in Kauf genommen, heißt es. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland