Zum Inhalt der Seite

Berliner Flughäfen: Fronten verhärtet

Berlin. Nach den ersten beiden Warnstreiks im Tarifstreit des Bodenpersonals an den Berliner Flughäfen ist keine schnelle Einigung in Sicht. »Alles deutet darauf hin, daß sich die Fronten verhärten«, sagte Gewerkschaftssprecher Andreas Splanemann am Sonntag der Nachrichtenagentur dapd. Die Arbeitgeberseite habe bis zum Nachmittag kein neues Angebot vorgelegt. Das könne sich zwar »stündlich« ändern, aber man werde »zeitnah« die Tarifkommission zusammenrufen und das weitere Vorgehen beraten. Die Gewerkschaft ver.di verlangt für die 1500 Beschäftigten des Bodendienstleisters GlobeGround vier Prozent mehr Lohn. Um die Forderung zu unterstreichen, war ein Großteil der Belegschaft am Freitag an den Flughäfen in Tegel und Schönefeld in den Ausstand getreten. Die meisten von ihnen sind Geringverdiener, ihre Einkommen staffeln sich je nach Tätigkeit und Beschäftigungsdauer von 1449 bis zu 2300 Euro brutto im Monat.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2012, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!